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Wandlasur-Wischtechnik


02.11.2010 11:24 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Pflanzenfarben-Wandlasur
"Das Endziel aller bildnerischen Tätigkeit ist der Bau! Ihn zu schmücken war einst die vornehmste Aufgabe der bildenden Künste, sie waren unablösbare Bestandteile der großen Baukunst. Heute stehen sie in selbstgenügsamer Einsamkeit, aus der sie erst wieder erlöst werden können durch bewußtes Mit- und Ineinanderwirken aller Werkleute untereinander. Architekten, Maler und Bildhauer müssen die vielgliedrige Gestalt des Baues in seiner Gesamtheit wieder kennen und begreifen lernen, dann werden sich von selbst ihre Werke wieder mit architektonischem Geist füllen, den sie in der Salonkunst verloren."
In diesem Manifest des Bauhauses von Walter Gropius aus dem Jahr 1919 wird die enthusiastische Aufbruchstimmung am Anfang unseres Jahrhunderts, nach dem künstlerischen Leerlauf des 19.Jahrhunderts, deutlich. Diese Impulse endeten jedoch, bedingt durch den technischen Mechanismus, durch das immer konsequentere funktional rationalistische Denken im Rasterbau eines Warenhausstils, der in Deutschland, besonders in der Aufbauphase nach dem 2.Weltkrieg, unsere Städte und Dörfer formte. Selbst in unseren Wohnungen sind alle Formen auf den einen irdisch-rechtwinkligen Kubusblock abstrahiert, wurden alle Werkstoffe , alle Farben aus der Natur durch Surrogate ersetzt. Der Fortschrittsglaube, die irrige Hoffnung, dass wir uns unabhängig von der Natur machen könnten, dass wir alle Baustoffe synthetisch herstellen oder verbessern könnten, hat zu der großen Verachtung der Mutter Erde geführt, die uns heute bedroht.
Goetheanischer Baustil
In Bezug auf einzelne Häuser, ja in der Architektur im allgemeinen, ist heute manchmal vom organischen Baustil die Rede. Dies meint nicht ein Imitieren pflanzlicher Formen, sondern vielmehr eine Vermittlung zwischen der äußeren
Welt und unserer seelischen Entfaltung. Statt der bisher in der Baugeschichte der Menschheit betonten statisch wirkenden Grundformen Dreieck, Viereck und Kreis sollen diese durch die sich metamorphosierenden Kräfte einer organischen Dynamik aus dem erstarren machenden Toten in ein bewegtes Lebendiges überführt werden. Weil Goethe durch seine Metamorphosenlehre zum Entdecker der organischen Gesetzmäßigkeiten wurde, nannte Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie und der Waldorfschulen, diesen Stil auch den goetheanischen Baustil. In der heutigen Zeit, in der immer mehr Menschen mit diesem Gedankengut durch Kindergärten, Waldorfschulen, Biologisch-dynamischen Bauernhöfen sowie Werk- und Lebensgemeinschaften Kontakt bekommen, werden sie auch angesprochen von einem der zentralsten Inhalte der organisch dynamischen Baukunst, dem Farbenleben der Bauten.
..in den Waldorfschulen
Von den künftigen Bauten erwartete Rudolf Steiner, dass sie "Farbenbauten" werden , damit der Bau mit seinen Naturmaterialien durchseelt werde, denn "die Farbe bildet einen Abschluß für die materielle Welt und einen Aufschluß für die geistige Welt. Hier liegt das Geheimnis der Farbe, dass der Maler es zu jenem Punkte bringt, wo das Sehertum anfängt.
...Sie fühlen den Zusammenhang des Inneren, Seelischen im Universum durch die Farbe. Es hätte keinen Sinn, jemals mit Farben zu malen, wenn die Farbe nicht noch etwas anderes wäre, als was sie für die äußere physikalische Betrachtung ist. Die Farbe ist die Sprache der Naturseele, die Sprache der Seele des Universums...Die Farbe ist sichtbar gewordene Seele...Und erst dann entsteht das Malerische, wenn man in der Farbe das Scheinen, das Sichoffenbaren, das Hindurchstrahlende als ein Lebendiges erfaßte und aus dem hinstrahlenden Lebendigen nun eigentlich erst das auf der Fläche zu gestaltende (Rudolf Steiner)
 uploads/farbkreis.jpg
Farbkreis von Julius Hebing. Der Farbkreis zeigt auch die Farben für die Waldorfschulklassen: Oben links Kindergarten bis 2.Klasse linksdrehend bis zur 12.Klasse.
Schon die alten Meister hatten herausgefunden, daß nicht pastöser Auftrag sondern erst viele dünne Schichten "Leben" in ihre Bilder brachte. Die größte Kunst war es, das Inkarnat, die Farbe des menschlichen Antlitzes malen zu können. Bis zu dreißig verschiedenfarbige durchscheinende Lasuren, manchmal angefangen mit Grüner Erde über Sienna-gelb bis zum zarten Ockerrot brauchte Bottichelli um ein Madonnengesicht zu malen.
In der Freskomalerei wurde der Putz und die eigentliche Farbgebung getrennt, aber man war noch zeitlich gebunden, denn der Untergrund mußte noch "fresce", d.h. frisch sein, damit die mit Kalkwasser aufgetragenen Farben noch mit dem Kalkputz "versteinerten". Es konnten immer nur Tagewerke erstellt werden. In der Seccomalerei wurde zwar diese zeitliche Schwierigkeit umgangen, die Bilder büßten jedoch durch die pastöseren Aufträge an Transparenz ein.
Wandmalerei in Lasurtechnik
Erst eine Wandmalerei, die mit Hilfe einer Lasurtechnik entsprechend dem Aquarellmalen entsteht, kann Resultate bringen, die heutigen Ansprüchen genügt. Die eigentliche Farbe wird nicht in den Farbteig, z.B. in eine weiße Dispersionsfarbe hineingerührt, sondern sie wird mit einem wasserverdünnbaren Lasurbinder in vielen Schichten auf einen optimalen Lasurgrund im Nachhinein lasierend aufgetragen.
Jetzt kommt es nur noch auf den Lasur-Grund, entsprechend dem Aquarellpapier, den Binder und die Farbpigmente an.
Für den Lasur-Grund genügt es nicht, nur weiß zu sein. Er darf nicht zu glatt, nicht zu fett, d.h. wasserabstoßend, und nicht zu mager, d.h. zu stark saugend sein. Er muß das Licht optimal reflektieren, weil es durch die Farbschichten zurückstrahlt und so dem Wandbild die Tiefe und Transparenz gibt, die so typisch ist für die Wandlasur. Kasein ist das Material, welches hierfür dank seiner Kristallstruktur hervorragend geeignet ist. Beim Sehestedter Kasein-Lasurgrund wird diese reflektierende Eigenschaft noch unterstützt durch ein natürliches Aluminium-Silikat und durch ein sehr weißes Dolomitgesteinsmehl. Die Kombination von Kasein mit Harzdispersion und Bienenwachsemulsion ergibt eine fließblattähnliche Oberfläche des Anstrichfilmes. Der Binder für den Farbauftrag muß wisch-, möglichst waschfest sein, damit ein Bild auf der Wand bestehen bleibt. Es genügt hierfür nicht nur Gummi Arabicum wie beim Aquarellbinder. Der Sehestedter Wandlasurbinder ist ein wasserverdünnbares Malmittel auf Bienenwachsbasis, das allen handwerklichen und technischen Ansprüchen erfahrungsgemäß entspricht und das auch von Laien bedenkenlos verarbeitet werden kann. Eine Weiterentwicklung des Binders ist der Sehestedter Chitosan-Lasurbinder, der auch wisch- und waschfest ist.
Jetzt kommt es nur noch auf die Pigmente an. Unter den Fachleuten entbrannte in der Vergangenheit gerade hierüber der größte Streit.
Sollten es, die von Rudolf Steiner geforderten lebendigen Pflanzenfarben sein oder durfte man auf die viel effektvolleren synthetischen zurückgreifen? Die Bemühung um die Entwicklung und Herstellung von Malfarben aus Pflanzen ist trotz einer Malgeschichte von mehreren tausend Jahren relativ neu.
Pfirsichblüt-Farbverwandlungen (Fritz Weitmann)
Zurückblickend stellt man fest, daß die Zeit bis ins 19.Jahrhundert , die Zeit der Erd- und Mineralfarben war. Pflanzenfarben wurden wegen den Schwierigkeiten der Herstellung nur spärlich genutzt. Die Verwendung der Pflanzenfarben in der Tuchfärberei hat übrigens wenig oder nichts mit der Verwendung als Malfarbe zu tun.
Farbgeschichtlicher Überblick
Die ersten Rezepturen zur Herstellung von Malfarben aus Pflanzen stammen aus Rezeptsammlungen, die um das 13.Jahrhundert herum veröffentlicht wurden. Die Farbherstellung war Teil eines Wissens, das gepflegt wurde von Malergruppen, die innerhalb von Klostermauern sich mit dem Illustrieren von Büchern beschäftigten. Bei der Herstellung von diesen Pflanzenfarben wurden zum Teil recht phantasievolle Methoden entwickelt. Schon damals wurde aber auch die sogenannte Verlackungs-oder Ausfällungsmethode benutzt, die heute noch die Grundlage der Pflanzenfarbenherstellung ist. Diese Methode basiert darauf, daß gewisse Stoffe, wie z.B. Tonerde, die Fähigkeit besitzen, Farbstoffe zu absorbieren. Diese Stoffe werden dadurch zu Farbträgern, und verhelfen damit den Pflanzenfarben zu mehr Stofflichkeit und ermöglichen erst die Verwendung als Malfarbe.

Die Entdeckung der synthetischen Farbe
Seit dem 18. bis 19.Jahrhundert, zur Zeit der Industrialisierung, wurden sowohl Mineralfarben als auch Pflanzenfarben fabrikmäßig hergestellt. Besonders vom 19.Jahrhundert an ist viel Literatur überliefert, die davon zeugt, daß man versucht hat, die Pflanzenfarben weiter zu entwickeln. Diese Entwicklung wurde jedoch jäh unterbrochen durch die Entdeckung von neuen synthetischen Farbstoffen anfangs aus der Steinkohle dann aus dem Erdöl. Die Begeisterung besonders über die Anilinfarben aus der Kohle führte dazu, daß die Entwicklung der Pflanzenfarben total abriss. Die ersten Anilin-Farbenfabriken wurden zu Stammfirmen der jetzigen Chemieriesen. Heute bedienen sie sich des Erdöls als billigem Rohstoff, um Farben herzustellen. Die Pflanzenfarben finden außer bei den Naturfarbenherstellern und in einigen anthroposophischen Kreisen keine Beachtung mehr. Da mutet es schon recht hoffnungsvoll an, wenn 1992 ein ehemaliger BASF-Mitarbeiter, Hartmut Schweppe das Handbuch der Naturfarbstoffe herausgibt. Wie auf vielen Gebieten, so wird es auch hier sein, daß erst der Verbraucher eine Reaktion, ein Umdenken bewirken wird. Erst wer in einem mit Pflanzenfarben ausgemaltem Raum seine Erfahrungen gemacht, seinen Farbsinn geschult hat, wird weiter nach diesen Farben verlangen.
Die Pflanzenfarben haben eine Farbqualität, die bei keinem anderen Farbstoff zu finden ist. In den Pflanzenfarben lebt ein Stück lebendiger Natur.

Fahlheit oder Grellheit anstatt Frische und Harmonie
In dem historischen Überblick wurde es deutlich, daß sich eine Kluft zwischen baukünstlerischer Gesinnung (Kultur) und populärer Praxis im Laufe des neunzehnten Jahrhunderts mehr und mehr geltend gemacht hat. Nicht nur die Herstellung, sondern auch die Bestimmung von Dekorationsmaterialien (Farben, Tapeten usw.) liegt daher weitgehend in den Händen von Kaufleuten, Chemikern und Technikern. Diese sind nicht entsprechend vorgebildet und mit den Fragen der psychologischen und räumlichen Wirkung nicht vertraut. Dazu werden eventuell noch routinierte Designer beschäftigt, die angehalten sind, sich innerhalb der bestehenden Moden zu bewegen. Die Fahlheit oder Grellheit anstatt Frische und Harmonie in der Farbqualität ist die weit verbreitete Folge dieses Tatbestandes.
Die Frage erhebt sich, welche legitimen Mittel ergriffen werden können, um die Bevölkerung ganz allgemein farbbewußter zu machen? Zu einer volkshygienischen Angelegenheit gesellt sich eine volkspädagogische Aufgabe.
Sowohl bei Fachleuten wie bei Laien müßte der heute weitgehend unterentwickelte oder strapazierte Farbsinn (siehe Reklamewesen) in seinem Verhältnis zum dreidimensionalen Raum systematisch weitergebildet werden. Ein wirksames Mittel dazu bieten z.B. die neuen Möglichkeiten des lasierenden Farbauftrags. Neben der Erziehung und den intensivierten Ausbildungskursen könnte das Ausstellungswesen, das Schaffen von Anschauungs- und Demonstrationsmaterial, die Vergleichsmöglichkeit, die Einrichtung von Musterräumen und -Wohnungen bis hin zur farblichen Gestaltung von öffentlichen Räumen, wie Bankschalterhallen, Rathäusern, Schulen u.ä. in der breitesten Öffentlichkeit die wirksamsten Dienste leisten.
zitiert nach Rex Raab, Farbe im Raum vom Standpunkt des Architekten, in: Farbe im Wohnbereich, einer Studie, die aus Mitteln des Österr.Bundesministeriums finanziert wurde.
Seit 1992 arbeiten die Sehestedter Naturfarben zusammen mit den ARTEMIS-Pflanzenfarben. ARTEMIS-Pflanzenfarben ist eine selbständige Einrichtung für Forschung und Herstellung von Pflanzenfarben. Das Labor wurde 1983-84 von Svend Petersen und Marianne Eising in Dornach/Schweiz gegründet. Seit 1990 leiten beide eine kleine Fabrik in Fredericia in Dänemark. Die Pflanzenfarben werden dort in einer Methode hergestellt, die im vorigen Jahrhundert entwickelt wurde. ARTEMIS-Pflanzenfarben hat aus dieser Methode eine Reihe selbständiger Farbrezepturen entwickelt und versucht ständig neue Wege in der Herstellung von Pflanzenfarben zu finden, jetzt wie gesagt auch in Kooperation mit den Sehestedter Naturfarben.
In Fredericia werden die Pflanzenfarbpigmente und in Sehestedt die Binder, der Wandlasurgrund, der Tiefengrund und die Erd- und Mineralfarbpasten hergestellt. Seit 1996 arbeiten die Sehestedter Naturfarben auch mit dem Labor Karl Grieder in der Schweiz zusammen. Mit Karl Grieders Hilfe ist es uns gelungen Pflanzenfarbenpasten auf Öl/Chitosan-Basis herzustellen die im Wandlasurbereich aber auch im Textildruck einzusetzen sind.
Sehestedter Tiefengrund
lösemittelfrei und wasserverdünnbar
Zur Verfestigung loser Putze und Gips- und Lehmwände, Staubbindung von Betonestrichböden. Beschichtung von Gips-Kartonplatten, um Tapeten wieder lösen zu können, Grundierung der Wände, um Wandfarbe zu sparen...
Zusammengesetzt aus den Naturrohstoffen:
Dammarharz, Carnaubawachs, Schellack, Borax, Bentonepaste, Wasser.


Sehestedter Wand-Lasurgrund
Ein lösemittelfreier, waschfester, strahlend weißer, matter Wandanstrich mit gutem Füll- und Deckvermögen für den Innenbereich für alle stärker beanspruchten Wände in Küchen, Bädern z.B.. Diese gut wasserdampfdurchlässige und sorptionsfähige Kasein-Wachs-Naturharz-Dispersion ist besonders geeignet als fester Lasurgrund, d.h. auf diesem Aquarellgrund lassen sich Pflanzenfarben und andere geeignete Pigmente mit dem Sehestedter Lasurbinder (Art.Nr.:2600) einfach und haltbar in Lasurtechnik aufbringen.
Der Kasein-Lasurgrund ist leicht zu verarbeiten, wirkt antistatisch , verringert dadurch die Staubbelastung in den Wohnräumen, ist bei Renovierungen problemlos überstreichbar und haftet auf allen festen Untergründen. Materialien wie Quarzsand oder Celluloseflocken können zur Wandgestaltung beigemischt werden.
Zusammensetzung in absteigender Reihenfolge der Konzentration:
weiches Wasser, Dolomitgesteinsmehl, Talkum, China-Clay, feinsten Glimmer, Titandioxyd, Kasein (Neuseeland), Bienenwachs- und Schellackseife, Natur-Latexmilch, Borax, Rizinusöl, Dammarharz, Methylcellulose und Bentoneerde.
Kein Lösungsmittel!!
Haltbarkeit:
Kühl, verschlossen und frostfrei gelagert beträgt die Stabilität der Farbe ca. 6 Monate.
Verarbeitung und Verbrauch:
Anschließende Pflanzenfarbenlasur ist möglichst auf mit Rauhfaser tapezierten und dann sorgfältig mit Kasein-Lasurgrund gestrichenen Wänden auszuführen. Kalk-Zementputz mit Alaun, Gipsputz mit Sehestedter Tiefgrund evtl. vorher neutralisieren. Pflanzenfarben vertragen weder einen sauren noch einen alkalischen Untergrund!
Soll auf der Farbe nicht lasiert werden und ist ein brilliantweißer Anstrich nicht erforderlich, so kann bei der Herstellung auf den Großteil des Titandioxyds verzichtet werden. Wir empfehlen dann den Einsatz der Kaseinbinderfarbe (Art.Nr.: 2550), die altweiß ist, und hervorragend mit Erdpigmenten abgetönt werden kann und auch preiswerter ist.
Verarbeitung und Verbrauch:
Mit dem 10.0l-Eimer streicht man je nach Untergrund 60-80m² brilliantweiße Wandfläche. Die Fläche sollte sehr kritisch auf Unregelmäßigkeiten begutachtet werden. Jeder Fehler erscheint nach dem anschließenden Lasieren überdeutlich; also lieber einen zweiten Anstrich vornehmen.
Lasuren sollten erst nach völliger Durchhärtung nach ca. 1 bis 2 Tagen, ausgeführt werden. Kühl, verschlossen und frostfrei gelagert beträgt die Stabilität der Farbe ca. 6 Monate.
Nachdem der Wandlasurgrund ein bis zwei Tage gut durchgetrocknet und gehärtet ist, kann mit dem Lasieren begonnen werden.
Zwei Bindersysteme beim Lasieren
Hierfür werden zwei voneinander unabhängige Systeme angeboten. Durch die Weiterentwicklung der Sehestedter Naturfarben ist zu dem herkömmlich bekannten Bienenwachs-Lasurbinder jetzt ein Chitosan-Öl-Lasurbinder hinzugekommen. Für diesen Binder mußten die Pflanzenfarbpasten neu konzipiert werden. Wir können jetzt aber eine Wandlasur anbieten, die sehr fest ist, auf verschiedensten Untergründen aufzubringen und abwaschbar ist, also auch in extrem belasteten Räumen, wie Klassen- oder Krankenhausräumen einzusetzen ist. Die Pflanzenfarb-Pigmente für den neuen Binder wurden vom Labor Grieder in der Schweiz für die Sehestedter Naturfarben entwickelt. Die Pflanzenfarben von ARTEMIS aus Dänemark müssen weiterhin mit dem Bienenwachsbinder verarbeitet werden.
Sehestedter Lasurbinder mit Chitosan
Wasserverdünnbarer Binder für Erd- und Mineralfarben-Wandlasuren auf weißem reflektierendem Untergrund (möglichst Kasein-LASURGRUND, Art.Nr.2560). Der Sehestedter Chitosan-Lasurbinder ist eine Öl/Wasser-Emulsion, hergestellt mit dem natürlichen Emulgator Chitosan aus den ausgesucht sauberen Naturrohstoffen : Weiches Wasser, einer speziellen Kombination von pflanzlichen Ölen und Chitin/Chitosan aus Krabbenschalen, einem Rohstoff, der strukturell der Cellulose ähnlich ist, eine hornartige, atmungsfähige Oberfläche erzeugt und gleichzeitig als Konservierer wirkt. Wir benutzen keinen Konservierer und keine Haurverhinderungsmittel(äußerst gesundheitsschädlich!) deshalb bildet sich evtl. eine Haut , die vor der Verarbeitung vorsichtig mit einem Löffel entfernt wird, niemals unterrühren. Vor Gebrauch aufschütteln oder aufrühren!
Auch als Malmittel in der Tempera-Malerei zu verwenden. Nach Trocknung wisch- und waschfest, spannungsarm, physiologisch unbedenklich. Kühl (ca.4°C) und frostfrei unverdünnt ca. ein 3/4Jahr haltbar.
Die Wandlasurpaste wird vom Anwender selbst hergestellt. Hierzu verreibt man einen Teelöffel Erd- oder Mineralpigment mit gleicher Menge Chitosan-Lasurbinder in einer Porzellan-Reibschale. Pflanzenfarbpigmente werden mit gleicher Menge Bienenwachslasurbinder verrieben. Die beiden unterschiedlichen Binder dürfen nicht miteinander vermischt werden. Es ist jedoch möglich eine Lasurschicht mit dem Chitosanbinder über Bienenwachslasuren zu lasieren um so Waschfestigkeit der Wandlasur zu erreichen.
Die eigentliche Wandlasurfarbe entsteht durch Verrühren der oben beschriebenen Paste mit dem entsprechenden Binder. Hiernach wird dieses Gemischt mit der dreifachen Menge Wasser verrührt, mit weichem Wasser (bei Pflanzenfarben möglichst destilliertes oder entkalktes Wasser) 1:3 bis 1:8 verdünnt. Proben an unauffälliger Wandstelle machen! Um auch bei starken Verdünnungen die hohe Abrieb- und Wasserfestigkeit zu erhalten, evtl. etwas Lasurbinder (Art.Nr.2600) hinzufügen.
Für den ersten Auftrag ist die Wandlasurfarbe so zart einzustellen, daß nur ein "Hauch" Farbe zu erkennen ist. Dies ist eine Bedingung für das Erzielen einer gleichmäßigen Lasur.
Sehestedter Bienenwachs-Wandlasurbinder
für ARTEMIS-Pflanzenfarben-Pigment
Wasserverdünnbarer Binder für Pflanzen, Erd- und Mineralfarben-Wandlasuren auf weißem reflektierendem Untergrund (möglichst Wand-Lasurgrund, Art.Nr.2560).
Auch als Malmittel in der Tempera-Malerei zu verwenden. Nach Trocknung wisch- und waschfest, spannungsarm, physiologisch unbedenklich. Kühl (ca.4°C) und frostfrei unverdünnt ca. ein 3/4Jahr haltbar.
Zusammengesetzt aus den sauberen Naturrohstoffen:
Weiches Wasser, neuseeländisches Kasein, Bienenwachs, Carnaubawachs, Schellack, Borax, Dammarharz, Borax, Glimmer, Bentonite, Rizinus-Standöl und Latexmilch.
Verarbeitungshinweise:
ARTEMIS-Pflanzenfarben-Pigment*
Je nach gewünschter Intensität in den Bienenwachs-Wandlasurbinder einarbeiten. Empfohlen wird ein Teelöffel Pigment für 0.75 l Binder. Die dann entstandene Wandlasurfarbe mit weichem Wasser (bei Pflanzenfarben möglichst destilliertes Wasser) 1:3 bis 1:8 verdünnen. Proben an unauffälliger Wandstelle machen!
Alle weiteren Schichten werden mit gleicher Mischung vorgenommen. Pflanzenfarben und Erdfarbaufträge aus oben erwähnten Gründen nicht mischen.
Auftrag:
Mit Flächenstreicher (dichter, nicht zu weicher Naturhaarbesatz), Tupfbürste, Naturschwamm oder mit mohairbeschichtetem Reibebrett (Lasur-Set, Art.Nr.:70011) in kreisenden oder lemniskatenartigen Bewegungen zügig und ansatzfrei, so gleichmäßig wie möglich überlappungsfrei einen Auftrag auf die Wand bringen. Nach Trocknung (ca. 1/2 Stunde) beliebig viele Aufträge in gleicher Weise vornehmen bis der gewünschte Farbton erreicht ist. Die Farben sind nicht vorher zu mischen, sondern Farbnuancen sind auf der Wand durch mehrere verschiedene Farbaufträge zu erzeugen. Also nur rot und im zweiten Lasurgang gelb und dann blau usw. Hierdurch sind Farbwirkungen zu erzielen, die durch Deckfarben nicht zu erreichen sind. Jede Farbe bleibt bestehen, ohne sich mit der nächsten zu vermischen. Durch diese durchsichtigen Farbschichten wird die Raumwirkung eine völlig andere. Das architektonische Raumgefühl wird aufgehoben, und ein Farbraum entsteht.
Die Arbeitgeräte sofort nach Beendigung der Arbeit mit Wasser und Seife reinigen.
Verbrauch:
Bei 1:3 verdünnter Lasur und zweimaligem Auftrag reicht 0.75 Ltr Wandlasurbinder + ein Teelöffel Farbpigment für ca. 25m².

Gesunder Schlaf


02.11.2010 11:23 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Schwachpunkte, die wir unterstützen müssen - Je früher, desto besser

Frau Der Halswirbel - Bereich 7 Halswirbel / 6 Bandscheiben
Einseitige Belastungen in der Arbeitswelt führen zu mehrstündigen Fehlverhaltungen. Muskeln, Sehnen und Bänder werden in Mitleidenschaft gezogen. Der gesamte Stützapparat und auf Dauer die Bandscheiben werden geschädigt. Kopf-, Schulter- und Nackenschmerzen sind die Folgen. Diese wiederum führen zu erneuter, "kompensatorischer", Fehlhaltung der Wirbelsäule. Sehstörungen, Konzentrationsschwächen, Abgespanntheit werden zu dauerhaften Belastungen. Ein Teufelskreis.

Der Lendenwirbel - Bereich 7 Lendenwirbel / 5 Bandscheiben
Der durch Körpergewicht und zusätzliche Lasten wie Tragen, Heben, Bücken am stärksten belastete und am meisten gefährdete Bereich der Wirbelsäule. Hier zeigen sich die Orthopäden bekannten Probleme wie Hexenschuss, akute/chronische Lumbago, Lumboischialgie, Facettensymdrome u . v. a. m.

Die Gelenke
Schulter-, Knie- und vor allem Hüftgelenke. Wenn diese leiden, leidet der Rücken mit, früher oder später. Weil er die schmerzhaften Belastungen durch Fehlhaltungen auffängt. Was der Wirbelsäule auf Dauer nicht gut tun kann.


Der Kreislauf
Eingeschlafene Arme, Kribbeln in den Beinen, alles Zeichen, dass der Kreislauf behindert wird. Die Blutzirkulation muss auch während der Nachtruhe ungehindert fließen können, damit sich der Körper richtig erholt.

BandscheibeBesondere Beachtung verdienen die Bandscheiben, speziell ihr Gallertkern, der mit Wasser gefüllt ist. Ein gut gefüllter Gallertkern wirkt wie ein Wasserkissen zwischen den Wirbeln: abfedernd, druckausgleichend, stabilisierend. Unter den starken Belastungen am Tage verliert der Gallertkern Flüssigkeit, also auch an Druck. Die umgebende Bindegewebehülle wird ebenfalls zusammengedrückt und flacher. Zum gesunden Ausgleich braucht der Gallertkern die verlorene Flüssigkeit und seine Nährstoffe zurück: Er pumpt sich wieder auf. Bei einer optimalen Lage der Wirbel hat der Gallertkern Platz, sich wieder auf das richtige Maß auszudehnen. Ein starkes Argument für eine individuell angepasste, orthopädische Matratze.

SeitenlageSeitenlage:
In Seitenlage soll die Wirbelsäule idealerweise eine Gerade bilden. Bei akuten Problemen muss individuell ausprobiert werden, welche Matratze die größte Entlastung bietet.

RückenlageRückenlage:
In Rückenlage sollen sich die hervorragenden Körperteile wie Gesäß, Becken und Schulter in die Matratze eindrücken, so dass die Wirbelsäule ihre natürliche Biegung ( Krümmung, Doppel-S-Form ) beibehalten kann.

Die Problemzonen Lenden- und Halswirbelsäule sind besonders sensibel und häufig Ausgangspunkt von Rücken- und anderen Beschwerden. Entscheidend für Prophylaxe und Therapie ist die Entlastung der Bandscheiben, die Entspannung der verkrampften Muskulatur, die Dehnung von Sehnen und Wirbelsäule. Dabei kann eine gut abgestimmte Matratze viel Gutes bewirken.

Entscheidend für eine wirksame orthopädische Matratze ist die ideale Liegekurve. Das heißt, die Matratze muss dier Wirbelsäule die anatomisch natürliche Lage erlauben und sie in dieser Position stützen: bei der Rückenlage die Doppel-S-Form, bei der Seitenlage die Gerade. Schwere und breitere Körperpartien wie Becken und Schultern müssen tiefer einsinken können, während die leichteren getragen werden. Die individuelle Anpassung an Körperform und Körpergewicht spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn nur so werden die Bandscheiben vom Druck entlastet und können regenerieren. Der Muskeltonus sinkt, weil die Matratze den Muskeln die Aufgabe, die Wirbelsäule in der richtigen Form zu halten, abnimmt. Diese Faktoren sind wesentlich für die tägliche Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit der Wirbelsäule. Und unverzichtbar für erholsamen, natürlichen Schlaf.

Molkeprodukte


02.11.2010 11:20 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Körperpflege mit Molke Hautpflegemitttel auf Molkebasis können durch die Milchsäure für eine gesunde Haut sorgen. Das Milieu der Haut wird erhalten und geschützt, der pH-Wert wird reguliert sowie das Feuchtigkeitsvermögen positiv beeinflusst. Molke Körperpflegemittel helfen besonders bei gestresster und schlaffer Haut. "Angesichts der zunehmenden Belastungen der Umwelt besinnen sich immer mehr Menschen wieder auf die Wirkungen von natürlichen Substanzen. Mit der Molke als Pflegeserie wurde ein altes Naturheilmittel wiederentdeckt, das den heutigen Anforderungen an eine gesunde Körperpflege in idealer Weise entspricht" Schonende Körperpflege ohne chemische Wirkstoffe, ohne Farbstoffe und ohne Tierversuche. Hergestellt werden: Schaumbäder, Haut- und Naturbäder, Pflegeduschen, Haar-Shampoo, Haarbalsam, Reinigungsmilch, Tagescreme, Nachtcreme, Handcreme, Hautmilch, Beinpflege, Lippenpflege, Sonnenschutzmilch, Lotion nach der Sonne, Rasierwasser, Gesichtstonic und Flüssigseife. Schönheit mit Molke Für eine gesunde Haut ist der Säureschutzmantel unerlässlich. Die Milchsäure in der Molke unterstützt den Säuremantel der Haut und kann so gegen Chemikalien und Bakterien wirken. Die in der Molke vorkommende Milchsäure entspricht in ihrer Struktur der vom menschlichen Körper gebildeten Milchsäure. Deshalb kann Molke bei der Selbstheilung helfen und unter Umständen von empfindlicher, zu Allergien neigender Haut vertragen werden. Mittlerweile ist Molke nicht nur als Heilmittel anerkannt, sie hat sich einen besonderen Ruf als Schönheits- und Schlankheitsmittel erworben. Sie ist neben anderen Maßnahmen ein hervorragendes Instrument, Schlackstoffe auszuleiten, Cellulite zu bekämpfen und Hautprobleme zu behandeln. Eine Gewichtsabnahme ist ein positiver Nebeneffekt bei der Molkenkur. Molke enthält weniger als 1 % Fett, dafür umso mehr andere wichtige Inhaltstoffe und belastet den Körper nicht. Vielfach wird Süssmolke in Fitnesscentern angeboten. Durch ableitende Massnahmen, wie Massage oder sportliche Aktivitäten, wird die Wirkung der Molke unterstützt. Die Durchblutung, der Stoffwechsel und die Verdauung können angeregt werden, überschüssiges Wasser und Schlackstoffe können ausgeleitet werden. Die Haut wirkt nach einer Molkenkur jugendlicher, glatter und schöner. Bäder mit Molke Dank der Milchsäure kann ein Molkebad rückfettend und entzündungshemmend wirken. Da Molke den natürlichen Säureschutzmantel positiv beeinfulssen kann, trägt sie zu einem funktionierenden Abwehrsystem der Haut bei. Insbesondere bei Hautunreinheiten, Ekzemen, Flechten, Fuss- und Nagelpilz sowie Pilzinfektionen des Genitalbereiches werden Spülungen und Bäder mit Molke empfohlen. Als wirkungsvoll haben sich Frischmolke-Pfegeduschen mit ätherischen Ölen und Alpenkräutern erwiesen.

Turmalin wertvoll für Gesundheit und Wellness- - Kosmetik - Landwirtschaft - Bauökologie - Textilie


02.11.2010 11:18 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Turmalin wertvoll für Gesundheit und Wellness
- Kosmetik - Landwirtschaft - Bauökologie - Textilien - Haushalt

Turmalin als Badezusatz und als Zusatz für Fango, Thalasso und Moorbäder
Turmalin in der Landwirtschaft
Turmalin-Granulat ideal für Gartenteich und Aquarium
Schnittblumen
Raumluft-Ionisierung – „Vitamine in der Luft“ - der Frische-Kick
 uploads/gewitterturmalina.jpg
Turmalin-Keramik – innovative Produkte
Turmalin-Pulver als Zusatz von Wandfarben
Turmalin-Pulver – ein Plus für Ökoputz und Estrich
Aquarellfarben, Ölfarben und Lasuren mit Turmalin-Pulver
Turmalin-Textilien

Wirkung auf Lebensprozesse und Wasser

Durch seine piezo- und pyroelektrischen Eigenschaften erzeugt der Turmalin Weite Infrarot-Strahlung (FIR-Strahlung: die Wellenlänge ist 2 - 25 µ m) = 0,90 und einen schwachen elektrischen Strom von 0,06 mA. Diese Elektrizität wird auch als Bioelektrizität bezeichnet, da sie dem Energieimpuls in den Nervenbahnen verwandt ist. Auch Lebensprozesse bei Tieren und Pflanzen unterliegen bioelektrischen Abläufen.

Turmalin-Granulat als Badezusatz zur Aktivierung des Wassers und Turmalin-Pulver als Zusatz für Fango, Thalasso und Moorbäder

Wellness, Beauty, Entspannung und Verwöhnen mit Turmalin-Anwendungen:
Luxus für Körper, Seele und Geist
Hektische Zeiten, der Stress des Alltags – wer kennt nicht das Gefühl, einfach mal etwas Gutes für sich tun zu wollen. Wir empfehlen in einem Turmalin-Entspannungsbad die Seele baumeln lassen und neu Kraft zu tanken. Auf jeden Fall Genuss pur.

Mit den oben beschriebenen Eigenschaften bildet der Turmalin eine Anionen-Quelle, mit deren bioelektrischer Wirkung die menschliche Gesundheit und unser Wohlgefühl (die Blutzirkulation wird angeregt) und innere Harmonie gefördert wird.

Die vom Turmalin erzeugte Infrarotstrahlung harmoniert mit den Lebensprozessen bei Pflanzen, Tieren und Menschen. Dadurch werden auf der energetischen Ebene weitere positive und ausgleichende Effekte erzeugt. Im Körper vorhandene innere Kälte – ein Begriff aus der „Traditionellen Chinesischen Medizin“ - im Gegensatz zu innerer Hitze wird ausgeglichen, die Mikrozirkulation und auch der Stoffwechsel werden verbessert, die Vitalität und das Immunsystem werden gestärkt. Turmalin wird in vielen Wellness-Produkten in der Kosmetik, in Seifen und Cremes verarbeitet. Beliebt sind verschiedene Gesundheits-Produkte wie Bandagen und Pflaster mit Turmalin-Pulver. Schütten Sie das Turmalin-Granulat in ein Baumwollsäckchen und geben Sie dieses dem warmen Badewasser zu. Das so erzeugte „leichte Wasser“ ist ein ideales Entspannungsbad gegen den Alltagsstress. Turmalin-Granulat eignet sich auch bestens für ein wohltuendes anregendes Fußbad.

Ackerbau und Garten - Viehzucht

Turmalin in der Landwirtschaft

Turmalin-Pulver und -Granulat werden in landwirtschaftlichen Öko-Betrieben und in Bio-Gärtnereien in Deutschland bereits erfolgreich eingesetzt und die Qualitäten der Negativ Ionisierung und gerade der Fern-Infrarot-Strahlung (Infrarot-Tiefenwärme) den Pflanzen und Tieren zugängig gemacht. Turmalin-Pulver ist für die Kultivierung von Früchten, Blumen und Gemüsepflanzen bestens geeignet und wird einfach der Pflanzerde zugesetzt oder eingeharkt.

Das Turmalin-Pulver in den Ackerboden, das Beet oder Pflanzkübel eingearbeitet, unterstützt das Wachstum und fördert das gute Gedeihen einer gesunden Pflanze, was sich im Vitamingehalt und die Lagerfähigkeit auswirkt. Die Tiefenwärmestrahlung des Turmalins stärkt das Wurzelmikroklima im Feinwurzelbereich und fördert das Pflanzenwachstum. In Kompost oder Biotonne fördert die Tiefenwärme des Turmalins das Mikroleben und den Zersetzungsprozess der Biomasse. Turmalin-Granulat als Zusatz in den Regenwassertonnen oder Bewässerungssystemen aktiviert das Wasser (Wirkung auf Lebensprozesse und Wasser) und belebt die Zellstruktur. Turmalin fördert das Bodenleben und verbessert die Nährstoffverwertung der Pflanzen.
turmalina vitalis Turmalin in der Landwirtschaft

Viehzucht
Wir empfehlen Turmalin-Pulver in der Zerreibung von 0,074 mm auch als Stalleinstreu. Die Tiefenwärme und die Negativ Ionisierung der Raumluft wirken sich gesundend auf die Entwicklung der Tiere aus. Später gelangt der Turmalin in den Kompost und dann in den Acker wo er dem Pflanzenwuchs dient! Turmalin-Pulver kann außerdem unangenehme Gerüche absorbieren und ist ein hervorragender Zusatz für die Wandfarbe in den Ställen.

Das Turmalin-Pulver in den Ackerboden, das Beet oder Pflanzkübel eingearbeitet, unterstützt das Wachstum und fördert das gute Gedeihen einer gesunden Pflanze, was sich im Vitamingehalt und die Lagerfähigkeit auswirkt. Die Tiefenwärmestrahlung des Turmalins stärkt das Wurzelmikroklima im Feinwurzelbereich und fördert das Pflanzenwachstum. In Kompost oder Biotonne fördert die Tiefenwärme des Turmalins das Mikroleben und den Zersetzungsprozess der Biomasse. Turmalin-Granulat als Zusatz in den Regenwassertonnen oder Bewässerungssystemen aktiviert das Wasser (Wirkung auf Lebensprozesse und Wasser) und belebt die Zellstruktur. Turmalin fördert das Bodenleben und verbessert die Nährstoffverwertung der Pflanzen.
turmalina vitalis Turmalin in der Landwirtschaft

Viehzucht
Wir empfehlen Turmalin-Pulver in der Zerreibung von 0,074 mm auch als Stalleinstreu. Die Tiefenwärme und die Negativ Ionisierung der Raumluft wirken sich gesundend auf die Entwicklung der Tiere aus. Später gelangt der Turmalin in den Kompost und dann in den Acker wo er dem Pflanzenwuchs dient! Turmalin-Pulver kann außerdem unangenehme Gerüche absorbieren und ist ein hervorragender Zusatz für die Wandfarbe in den Ställen.

Turmalin in der Landwirtschaft

Das Wasser der Viehtränken lässt sich mit unserem Turmalin-Granulat aktivieren. Füllen Sie das Granulat einfach direkt in die Tanks. Es setzt sich gut auf dem Boden ab und lässt sich später einfach entfernen und anders weiter positiv einsetzen. Gutes lebendiges Wasser, gesundes Tier,
glücklicher Mensch.

Turmalin-Granulat ideal für Gartenteich und Aquarium

Turmalinsand fördert die Lebensqualität und die Gesundheit von Fischen
Durch die Zugabe von Turmalin-Granulat werden die Wassermolekülgruppen kleiner und die Anzahl an negativen Hydroxidionen gesteigert. Die Wasserqualität ist klar und es bilden sich weniger Algen, so dass sich z.B. an einer sonnenexponierten Scheibe des Aquariums oder im Schwimmteich hin und wieder einige Algen bilden, diese aber gelb, schwarz werden und relativ schnell absterben.

Turmalinsand fördert die Lebensqualität und die Gesundheit von Fischen. Nachdem z.B. Turmalinsand in einem Aquarium dem Aquariumsand beigefügt wurde, oder in den Filter als Filtermedium Ihres Gartenteiches eingebracht wurde, ist das Wasser schon nach 2-3 Stunden aktiviert.
Wir empfehlen für eine gewünschte alkalische Beeinflussung des Wassers eine Füllhöhe des Aquariumbodens mit Turmalinsand (Körnchengröße von etwa 3-5 mm) von etwa 2-10 cm - oft genügt schon eine Füllhöhe von nur 2-3 cm. Saures Wasser kann durch unterschiedliche Dosierungen (Füllhöhen/Mischungen) auf einen pH-Wert zwischen 5,5 bis 6,5 reguliert werden, bei dem sich südamerikanische Fische wie etwa Skalare oder der häufig gehaltene Rote Neon gut entwickeln. Im Wasser mit einem pH-Wert über 7, das als „alkalisch” bezeichnet wird, fühlen sich vor allem ostafrikanische Barsche wohl. Durch die Ausscheidungen der Fische und durch Futterreste wird der Aquariumsand und der Turmalinsand verunreinigt. Pflegen Sie Ihr Aquarium und Sie haben mehr Freude an gesunden Fischen. Turmalinsand hilf Ihnen, die Gesundheit Ihrer Fische zu fördern und die Wasserqualität im Gartenteich zu steigern.


Das Wasser wird durch die Zugabe von Turmalin-Granulat oder Turmalin-Pulver ebenfalls energetisch beeinflusst und elektrolysiert. Dadurch werden größere Wassermolekülgruppen getrennt und zu kleineren bzw. einzelnen Wassermolekülen verändert. Es werden die so genannten „Cluster“ aufgelöst und das Wasser wird aktiviert. Genau die Eigenschaften, die man z.B. auch bei Wasserverwirbelern erzielen möchte, werde durch die Turmalinzugabe im Wasser erzeugt. Einzelne Wassermoleküle bzw. kleinere Wassermolekülgruppen sind aber äußerst „instabil“ und haben das Bestreben, schon in Millisekunden wieder neue Cluster zu bilden. Durch den permanenten Biostromfluss bei der Zugabe von Turmalin in das Wasser wird diese Bildung verhindert bzw. immer wieder umgekehrt, was ein Vorteil gegenüber vielen Wasseraufbereitern darstellt.

Das durch die Wirkung von Turmalin erzeugte „leichte Wasser” eignet sich hervorragend als Gieß-, Bade- und Trinkwasser für Pflanze, Tier und Mensch. Turmalin generiert darüber hinaus Negativ-Ionen und alkalisiert Wasser (pH-Wert ist 7-7,5), wirkt antibakteriell und deodorierend und setzt mineralische Mikroelemente frei.

Turmalin in der Landwirtschaft

Das Wasser der Viehtränken lässt sich mit unserem Turmalin-Granulat aktivieren. Füllen Sie das Granulat einfach direkt in die Tanks. Es setzt sich gut auf dem Boden ab und lässt sich später einfach entfernen und anders weiter positiv einsetzen. Gutes lebendiges Wasser, gesundes Tier, Schnittblumen

Schnittblumen

Schnittblumen bleiben länger frisch durch die Zugabe von Turmalin-Pulver oder Turmalin-Granulat. Geben Sie einfach ein bis zwei Esslöffel in die Blumenvase. Mehrfachgebrauch über Jahre möglich.


Turmalin-Granulat als Zusatz für das Gießwasser Ihrer Zierpflanzen – Kübel und Beet – macht die guten Kräfte des Turmalins den Pflanzen zugängig.

Wirkung auf die Luft

Raumluft-Ionisierung – „Vitamine in der Luft“ - der Frische-Kick

Turmalin-Pulver und Turmalin-Granulat reichern die Luft mit Negativ-Ionen an und können so die Konzentration von Mikroorganismen in der Luft verringern. Das Einatmen ionisierter Luft fördert die Sauerstoffanreicherung im Blut, sie wird als „Vitamin der Luft“ bezeichnet. Ein hoher Anteil negativ ionisierter Luft findet sich an Wasserfällen, im Gebirge, am Meer, nach einem Gewitter.
Dagegen liegt ihre Konzentration in geschlossenen Räumen erheblich unter der einer natürlichen Umgebung. Wenn die Ionen in der Luft fehlen, leidet der Mensch. Extreme „Ionen-Räuber” sind elektrische Aufladungen durch Kunststoff-Flächen, Synthetikfasern oder Hausstaub. Auch Elektro-Smog bei Computern und Mobiltelefonen usw. verringert die Ionen-Anzahl. Eine Anreicherung der Raumluft mit Negativ-Ionen ist erstrebenswert. Negativ-Ionen sind positiv für Lebensprozesse.

100g Turmalin-Pulver als Zusatz zu 10.0l Wandfarben
 uploads/turmalinafarben.jpg
Turmalin-Pulver 0,074 mm lässt sich leicht in die Sehestedter Wandfarben einrühren. Negativ-Ione in der Raumluft und Weite Infrarotstrahlung (Wärmestrahlen) in Wohn- und Schlafräumen oder am Arbeitsplatz verbessern das Raumklima und fördern die Lebensqualität.


Turmalin-Keramik – innovative Produkte

Keramiken mit der Wirkung von Wärmestrahlen und Negativ-Ionisierung – für eine kreative Produkt-Entwicklung!

Turmalin-Pulver ist hervorragend für Keramiken und Glasuren aller Art geeignet. Das feine Pulver wird dem Ton beigegeben und gut vermischt. Künstlerische Akzente können bei den Glasuren mit Turmalin-Pulver gesetzt werden - Experimentierfreude und Freude am Material sind keine Grenzen gesetzt. Turmalin-Kachel-Öfen aus Turmalin-Keramik und mit Turmalin-Glasur oder mit Turmalin-Granulat füllbare gefäßähnlichen Kacheln zur Raumluft-Ionisierung.
Keramiken mit der Wirkung von Wärmestrahlen und Negativ-Ionisierung - für eine kreative Produkt-Entwicklung.

Ausweg aus der Krise


27.05.2009 14:25 Uhr, geschrieben von Leon J.J. Segers

1.Gesellschaftliche Lasten unlogisch verteilt.

In unserer Welt mit einem sehr hohem Stand der Technik droht immer die Arbeitslosigkeit. Das ist kein Wunder denn wir, als Gesellschaft haben schon seit
mehreren Jahrhunderten uns bemüht, die Arbeit und zumal das Schuften zu automatisieren. Noch immer sind in der Welt täglich mehrere Tausende von
Ingenieuren tätig, um die Arbeit aus der Welt zu schaffen. Doch praktizieren wir in unseren Gesellschaften ein System der Verteilung der Einkünfte, das genau mittels Arbeitseinsatz und Arbeitsbelohnung zu Stande kommt. Je mehr Arbeit c.q. Arbeitskraft desto mehr Einkommen Mann bekommt. Wenn aber die Arbeit von Maschinen übernommen wird, bekommt der Maschinenarbeiter auf einmal kein Einkommen mehr, die Maschine bekommt Rendite und braucht Energie das gilt als Vergütung für die übernommene Arbeit.

Weiterhin ist unsere Gesellschaft so sehr entwickelt worden, dass die Kosten um dies Alles im Stande zu halten jetzt ungefähr 50% unseres Gesamteinkommens betragen. Der Staat finanziert seinen Teil dieser Kosten mittels Steuer und der soziale Teil wird mittels Lohnmehrkosten von den Kassen beigebracht. Global gesprochen kann man also sagen dass praktisch 90% der gesellschaftlichen Kosten aufgebracht wird durch Erhöhung der Lohnkosten. Wenn das also geschieht, was wir Alle gerne wollen, namentlich der Ersatz von Schuftarbeit durch Maschinenarbeit verlieren wir Arbeitsplätze, die wir so gerne haben möchten, aber zu gleicher Zeit verlieren wir auch Einkünfte weil Steuer sowie Sozialabgaben niedriger werden.
Das wirkt Alles prima so lange wir Arbeitskräfte brauchen, so lange die knapp sind, weil wir z.B. unser Land das in Trümmer liegt, aufbauen müssen. Das wirkt aber
contraproduktiv als Arbeitsplätze knapp sind und die Produktionskapazität viel grösser ist als gebraucht oder benützt wird. In dieser „neuen“ Gesellschaft braucht man ein anderes System um die Kosten der Gesellschaft einzusammeln, ein System jedenfalls das nicht die Gesellschaft weiter treibt in eine Richtung die wir nicht wollen nl. zunehmende Arbeitslosigkeit und noch höhere Produktion die immer weniger gekauft werden kann von den Arbeitslosen.

2. Weltweite Folgen

Weltweit aber sind die Folgen dieses Systems noch viel schlechter, denn die hohen Arbeitskosten in Europa, dienen nicht nur für die Verteilung des Nationalprodukts sondern auch für die nackte Existenz, das Grundbedürfnis der Einwohner. Dieses Grundbedürfnis ist inkorporiert in dem Lohn, tatsächlich fängt das Lohngebäude erst an beim Existenzminimum. Der freie Lohn ist erst der Lohn der das Existenzminimum übersteigt, in Deutschland wird das Existenzminimum ungefähr € 8.000,-pro Person im Jahr sein, in China vielleicht nur €200,-pro Person pro Jahr. Doch genügn die €200,genau wie die € 8.000,-in Deutschland nur für die nackte Existenz. So kann man sagen dass die zwei Beträge in einer bestimmten Sinn an einander gleich sind. Der deutsche Arbeiter fängt also im Wettbewerb auf dem internationalen Arbeitsmarkt an, mit einem Rückstand von € 7.800,-, dazu kommen noch die unproportionalen Lasten auf der Arbeit wie oben ernannt. Dies ist der Grund warum die global operierenden Betriebe alle Arbeit nach China bringen und warum die deutsche (europeïsche, amerikanische) Industrie nicht mehr konkurrieren kann.

Weltweit führt diese Situation von Ungleichgewicht zu allerhand Krisen und in weltweiter Arbeitsteilung zu absurden Situationen : die in China angefertigten Produkte können dort nicht gekauft werden, weil die Kaufkraft nicht da ist. Also zuerst werden die Produktionsmittel in China eingeführt da wird das Produkt hergestellt und dann wieder herausgeführt nach Deutschland. Zu ergreifendsten Konsequenzen gehört hier das Beispiel von Holländische Garnelen und deutschen Krabben die in Marokko hinein geführt werden um dort gepellt zu werden um dann wieder zurück in den Niederlanden und bei uns auf dem Tisch gesetzt zu werden. In Die Leute realisieren diese Sachen irgendwie auch, obwohl die wirtschaftlichen Triebfedern nicht immer klar sind.
Der freier Lohn, das heisst der Lohn, der über das Grundeinkommen bezahlt wird, ist in der Welt auch unterschiedlich in der Höhe, aber er ist ein viel reellerer Massstab für die Arbeitsproduktivität.

3. Nur freie Arbeit auf der Weltbühne

Um weltweit zu einer vernünftigen Arbeitsteilung zu kommen soll man zuerst berücksichtigen, dass die Menschen in ihrer eigenen Gesellschaft in ihrer materiellen Existenz gesichert sind. Was dann noch bleibt kann verwirtschaftet und verhandelt werden. Also linksrum oder rechtsrum wird das Grundeinkommen sowieso überall auf der Welt doch irgendwie „bezahlt“; die Gesellschaft produziert das auf die eine oder andere Weise für Jedermann. Es wäre dann auch nur vernünftig, im voraus an Jedermann ein Grundeinkommen zu bezahlen, so dass sein Leben gesichert ist und er das auch spürt als gesichert. Von einer solchen Situation startend, wird der Bürger sich vielleicht eher steuerpflichtig fühlen an der Gesellschaft, statt dass er das Gefühl hat, dass der Staat ihn nur missbraucht als „Steuerkuh“.
Wenn also ein Grundeinkommen weltweit eingeführt würde, dann würde zumal in der westlichen Welt die Industrie wieder ein faire Wettbewerbstellung haben und es würde auf Weltebene ein auch ökologisch verantwortetes Gleichgewicht entstehen können.

4. Weitere segenreiche Folgen von BGE.

Wenn dann weiter die Steuer nur auf die Produkte die im Inland auch verbraucht werden, erhoben würde (wie Götz Werner vorschlagt) dann können in den armen Ländern westliche Maschinen billiger werden und können sie dort ihre Fachleute behalten und in ihrer eigenen Wirtschaft einsetzen.
Durch den Wettbewerb auf nur freie Arbeit werden die Lohndifferenzen weltweit sehr viel niedriger werden, wodurch auch die internationale Arbeitsmobilität sehr abnehmen wird. Denn der Kazache kann auf der Basis seines Grundeinkommen an seiner eigenen Wohnung bauen und braucht dafür nicht mehr in Deutschland Gastarbeit leisten zu kommen; wenn er das machen will, ist sein Gehalt (noch) viel niedriger als jetzt, denn er entbehrt das Grundeinkommen, das der inländischer Arbeiter im Voraus bekommt. Im internationalen Bereich wird das Austauschverhältnis für die armen Ländern besser, und sie können vieles behalten was sie jetzt exportieren müssen. In den westlichen Ländern entsteht eine freie, herausfordernde Gesellschaft, woran Jedermann sich beteiligen kann auf seine eigene Art und Weise.

5. Zum Schluss

Um den gesellschaftlichen Arbeitseinsatz zu gewährleisten wird jedes Jahr die Höhe des Grundeinkommens angepasst festgestellt, so dass Frau oder Mann nicht mehr oder weniger Arbeit braucht als wozu Jedermann selbst bereit ist.
Weil der internationalen Transport sehr viel weniger sein wird, wird ein BGE auch auf ökologischen Gebiet Vorteilhaft sein. Und weil viel weniger Volumen und wirtschaftliche Werten über der Welt verhandelt werden, werden auch im finanziellen Bereich die Gleichgewichte weltweit besser gehalten werden können.
Das im demokratischen Bereich der einzelne Bürger bei der Einführung von einem BGE eine viel seriösere Stimme haben wird, wird in unserem heutigen Welt-und Gesellschaftsordnung worin Populismus immer droht, auch sehr willkommen sein.

Maastricht, 05-05-2009 Leon J.J. Segers

Kein Ausweg aus der Krise ohne das bedingungslose Grundeinkommen


27.05.2009 14:20 Uhr, geschrieben von Bernhard Kündig

Einleitung:

Die Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen BGE wird in der Regel sozial-und
gesellschaftspolitisch begründet (Kampf gegen Armut, gegen Ungleichheit und Diskriminierung),
bisweilen auch rechtsphilosophisch (Menschenrecht, Menschenwürde, Existenzrecht). Seltener findet
man schlüssige Argumente für das BGE als Grundstein einer notwendigen Reform der geltenden
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Ein Versuch, dieses Defizit nachzuholen, ist das Ziel des
folgenden Beitrags. Die Einsicht in den Ursachen der gegenwärtigen Wirtschaftskrise soll dabei als
Anknüpfungspunkt dienen.

Ganz allgemein:

„Nichts ist stärker als die Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Bezogen auf die wirtschaftlichen
Voraussetzungen für die Einführung eines BGE in Europa sollte dieser viel zitierte Satz von Victor
Hugo uns darauf aufmerksam machen, dass auch die Weltwirtschaft zu allererst eine Geschichte, ein
Entwicklungs-oder Wachstumsprozess ist.

Mit anderen Worten müssen wir uns damit abfinden, dass es keine absolute, unabhängig von ihrem
historischen Zusammenhag geltende Wirtschafts-oder Wachstumsgesetze geben kann. Liberale,
Monetaristen, Keynesianer oder auch Marxisten (obwohl die Kritik letztere und vielleicht auch Joseph
Schumpeter am wenigsten trifft), alle haben nur in ihrer Zeit Recht – oder Unrecht.

Wirtschaft ist ein einmaliger Entwicklungsprozess. Das müssen wir den Mathematikern und
Modellisten hin und wieder in Erinnerung bringen, wenn sie — wie etwa bei den Prognosen zur
Konjunkturentwicklung — es versuchen, gestützt auf empirische Untersuchungen über Vergangenes,
eine Zukunft vorauszusagen. Geschichte wiederholt sich grundsätzlich nicht, weder in der Wirtschaft
noch in der Klimatologie.

Anno 2009 ist nicht anno 1929. Auch nicht 1974 oder 1989. Man kann und soll vergleichen, aber mit
dem Ziel, das Unterschiedliche vom Gemeinsamen zu trennen. Nur so kommen wir zur Sache.

Zur Wirtschaftskrise:

Man hört über die gegenwärtige Wirtschaftskrise alle mögliche Erklärungen – und ihr Gegenteil.
Eine Meinung scheint gleichwohl zu dominieren: Schuld an allem sei die Kreditkrise, ausgehend von
Amerika. Die Finanzkrise habe dann auch die Realwirtschaft in die Rezession gebracht. Ein ähnliches
Erklärungsmuster hatte schon für die Depression der dreißiger Jahre gegolten. Gewissermaßen
umgekehrt möchte ich hier einen von den Strukturbedingungen der Realwirtschaft ausgehenden
Erklärungsansatz vertreten. Danach hat billiges Kapital, übertriebene Kreditwirtschaft und Spekulation
weder die gegenwärtige noch die oben genannte große Depression nach 1929 verursacht; im Gegenteil
spielte die Finanz in beiden Fällen eine zunächst retardierende und schließlich auslösende Rolle.

Ganz grob zusammengefasst wenn nicht etwas überspitzt lässt sich dabei die Krise der dreißiger
Jahre als die „Geburtskrise“ der industriellen Massenproduktion (sprich: Fordismus) betrachten. Dazu
analog -aber nicht identisch -kann man die heutige Krise als die „Todeskrise“ derselben
Massenproduktion kennzeichnen. Letztere Krise war bereits in den späten siebziger Jahren im
kommen, wurde aber durch massive Liquiditätsspritzen und billige Kredite zunächst aufgehalten.
Spätestens seit der Ankunft von Alan Greenspan an der U.S. Bundesreserve lebt die gesamte
Weltwirtschaft gestützt auf einer dauerhaften Konjunkturspritze (hier kann man fast von
Drogenabhängigkeit sprechen), die letztlich von den Asiaten, heute vor allem von China finanziert
wird. Freilich kann Wirtschafswachstum nicht allein auf Kredit beruhen: die mit der neoliberalen
Deregulierung und Globalisierung einhergehende, volle Ausnutzung der auf Armut und
Unterentwicklung gründenden, komparativen Vorteile etwa der chinesischen Exportwirtschaft hat
dabei auch ihre Rolle gespielt. Ähnliches gilt für andere Schwellenländer.

Als dann 2008 die Hypothekarkreditblase in Amerika platzte, war es mit dem Aufschub vorbei.
Heute erleben wir gleichsam die Stunde der Wahrheit und müssen uns deshalb noch einmal
der Realwirtschaft hinwenden. Faktum ist, dass Wachstum ohne Produktivitätssteigerungen im
Arbeitsprozess auf Dauer nicht möglich ist. Die Arbeitsproduktivität ist zwar seit Ende der achtziger
Jahre, nach einer beinahe fatalen Stagnationsperiode, mit dem Vormarsch der neoliberalen
Freihandelspolitik wieder gestiegen, wenn auch nicht in demselben Maße wie zuvor, während der
Glanzzeit der Industrialisierung nach dem zweiten Weltkrieg.

Interessant wird es allerdings, wenn man nach den Faktoren solcher Produktivitätsentwicklung fragt.
Letztere Faktoren können prinzipiell zweierlei Art sein:

#Erhöhte Effizienz der real genutzten Arbeitszeit durch Maschineneinsatz (Substitution
Arbeit-Kapital)

#Druck auf die Arbeitskosten durch bessere Organisation auf betrieblicher (keine Leerzeiten)
und überbetrieblicher Ebene (Verlagerungen, weltweite Arbeitsteilung). Entkoppelung von
Produktivitätssteigerungen und Lohnentwicklung und damit rein marktwirtschaftliche
Bestimmung von Arbeitsverträgen und Entlohnungen.

Nach der hier vertretenen These hat die Globalisierung der Wirtschaft kaum zu technisch bedingten
Produktivitätssteigerungen geführt — was nicht bedeuten soll, dass technische Innovation überhaupt
keine Rolle spielte. Die Produktivitätssteigerung ist jedoch größtenteils auf den allgemein erhöhten
Druck auf die Arbeitskosten zurückzuführen, der wiederum mit der neuen Flexibilität der Arbeits-und
Unternehmensorganisation zusammenhängt. Auf der Kapitalseite entspricht dem eine
Machtübernahme des Finanzkapitals über das Industriekapital.

Weltweit bringt diese Form der Produktivitätssteigerung deshalb Angebot und Nachfrage aus dem
Gleichgewicht, weil damit eine Art des Wirtschaftswachstums einhergeht, die das Verhältnis von
Kapitalertrag und Lohneinkommen zulasten der letzteren verändert. Die Wirtschaft schwimmt in
Investitionsmittel, während die damit nicht mitziehende Kaufkraft der Lohnabhängigen den Konsum
beeinträchtigt. Allein der Luxuskonsum lebt seine Glanzzeit. Die großen multinationalen
Unternehmungen wissen buchstäblich nicht mehr, was sie mit ihren Liquiditäten anfangen sollen,
zumal die Märkte neuen Investitionen enge Grenzen setzen; der zuletzt in Mode gekommene Ausweg
ist die Kapitalvernichtung: Aktien werden zurückgekauft und verbrannt. Die Idee ist dabei, den
jeweiligen Aktienkurs zu stützen — doch sehr bald wird deutlich, das die Aktienkurse von ganz
anderen Faktoren ungleich mehr abhängig sind. Die besagten Aktienrückkäufe sehen bald so aus, als
ob man das Meer mit einem Kaffeelöffel auslöffeln wollte.

Eher lässt sich der mangelnde Konsum mit Hypothekarkrediten, Kreditkarten und dergleichen mehr
aufputschen — eine Zeitlang zumindest, so dass Investitionen in Produktionskapazitäten kurzfristig
sich doch rentieren mögen. So kommt es dazu, dass etwas Wachstum trotz steigender Ungleichheiten
noch für einige Jahre möglich bleibt. „Bevor das Gleichgewicht erreicht wird, müssen die Gegensätze
aufs äußerste getrieben werden“. Die neuere Wirtschaftsgeschichte scheint dem altchinesischen
Sprichwort Recht zu geben.

Was soll denn nun in diesem Kontext „Todeskrise“ der industriellen Massenproduktion heißen? Die
industriesoziologische Forschung der achtziger Jahre hat sogar von einem Ende der Arbeitsteilung
gesprochen1. Dabei ließe sich durchaus die These vertreten, dass es kein Wirtschaftswachstum ohne
fortschreitende Arbeitsteilung geben kann2. Grund dafür wäre die nunmehr negative Wirkung des
Anstiegs der mit einer weiteren betrieblichen Arbeitsteilung einhergehenden, fixen Produktionskosten.


Damit wird noch einmal deutlich, warum die zuletzt erreichten Produktivitätsfortschritte weltweit nur
auf Kosten der Arbeitseinkommen möglich waren. Unter den gegebenen Bedingungen sind echte
Produktivitätsfortschritte nur im Verbund mit der Zusammenlegung industrieller Fertigungsprozesse
und ihrer computergestützten, nach Kundenwunsch orientierten, flexiblen Steuerung möglich. Denkt
man eine solche Trendwende des Rationalisierungsprozesses zu Ende, dann gelangen wir zum
Handwerk zurück, freilich zu einem „high tech“ Handwerk. Ein erstes Beispiel dafür wäre etwa die
Herstellung der notwendigen Technik für energieautarke Wohnhäuser — als Alternative zum Bau
neuer Kraftwerke. Von der Globalisierung bliebe dann vor allem ein globaler Informationenaustausch
übrig.

Doch zurück zur Gegenwart. Die gegenwärtige Wirtschaftentwicklung zeigt große Ähnlichkeiten mit
dem Phänomen der klimatischen Erwärmung: zum einen ein langsamer, kaum spürbarer
Strukturwandel und zum anderen plötzliche Katastrophen, wobei man einstweilen noch darüber
streiten kann, inwieweit letztere Krisen mit der allgemeinen „Erwärmung“ zusammenhängen oder
nicht. Klar ist allerdings, dass wir uns auf eine Zunahme derart extremer Konjunkturen einstellen
müssen.

Fazit: Ein auf ständiges Wachstum angewiesenes Wirtschaftssystem ist heute — unter anderen
Gründen — deshalb nicht mehr möglich, weil es sich nicht mehr rentiert.

Anders ausgedrückt: Antikapitalismus ist gegenwärtig unangebracht, weil der Kapitalismus sich
heute langsam aber sicher selbst vernichtet. Stattdessen stellt sich mit steigender Dringlichkeit die
Frage, wie die Menschheit ohne Wirtschaftswachstum als Selbstzweck überleben und funktionieren
soll. Es ist nur begreiflich, dass die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft zunächst alles darauf
setzen, einen Weg zurück zum überkommenen Wachstumsprinzip frei zu schaffen. So kann man etwa
die aktuellen Rettungsversuche von Bankgewerbe und Automobilindustrie verstehen, auch auf die
Gefahr hin, die allgemeine Lage mittelfristig noch zu verschlimmern.

Ein BGE hingegen könnte, nach den nun folgenden Argumenten, einerseits den Niedergang des
Kapitalismus gleichsam sozial begleiten, den dabei sich verallgemeinernden Notlagen entgegenwirken
und auf der anderen Seite die Bedingungen für ein Paradigmenwechsel der Wirtschaft schaffen.

Zum Grundeinkommen:

Wie anfangs schon betont, wird hier keiner allgemeinen Definition oder Bestimmung des
Grundeinkommens nachgegangen, sondern allein die Frage thematisiert, inwieweit das
bedingungslose Grundeinkommen als Eckstein des Übergangs zu einem veränderten Wirtschaften
gelten kann.

Wenn die oben skizzierte Krisenanalyse stimmt, dann ist ein systemischer Paradigmenwechsel der
Wirtschaft heute unbedingt notwendig. Dringlich ist dieser Schritt, weil das bestehende System sich
mit einer spürbaren Verschärfung materieller Ungleichheiten verabschiedet. Die Art der deshalb
notwendigen Einkommensumverteilung kann jedoch nicht mehr auf die Institution Lohnarbeit
aufbauen, weil die Lohnarbeit zugleich Stabilität und, damit verbunden, ihre organisierte
Verhandlungsmacht verloren hat.

Hinzu kommt die zunehmende Ineffizienz des überkommenen Sozialstaates. Im Gegensatz zu einer
insbesondere in sozialpolitisch engagierten Kreisen weit verbreiteten Meinung sind die
Sozialausgaben in den meisten europäischen Ländern wegen der verfolgten liberalen Politik seit 1980
nicht gesunken, sondern im Gegenteil spürbar gestiegen (allen voran in der Schweiz). Das will
allerdings nicht bedeuten, dass die Sozialleistungen großzügiger ausgestaltet worden sind. Umgekehrt,
wie man weiß, sind die Leistungen überall gekürzt worden. Dass das Sozialbudget dennoch
gewachsen ist, hängt vielmehr damit zusammen, dass immer mehr Menschen Anspruch auf
Sozialleistungen erheben mussten und konnten. Zählt man dazu noch die Bedarfsüberprüfungen und
die noch am Rande möglichen, und daher aus politisch populistischen Gründen verfolgten Fälle
von Missbrauch, dann ist die Ausdehnung des sozialbürokratischen Apparats nur zu begreiflich.
Dieser Sozialstaat ist für Ausnahmefälle konzipiert worden. Insofern aber die Ausnahme zur Regel
wird, zeigt er sich ebenso ineffizient wie unbezahlbar.

Wir brauchen eine neue Form der Einkommensumverteilung, nicht mehr zwischen
Kapitaleinkommen und Arbeitseinkommen, sondern gleichsam zwischen höhere Erwerbseinkommen
jeglicher Art und Grundeinkommen. Die Verhandlungsmacht der Arbeitsnehmer wird dabei nicht
mehr durch die Vollbeschäftigung, sondern durch das Grundeinkommen de facto unterstützt. Weitere
sozialbedingte Transfereinkommen lassen sich durch das Grundeinkommen bis zur Höhe seines
Betrags ersetzen. Je höher dieser gesetzt wird, desto mehr reduziert sich der Verwaltungsaufwand des
Sozialstaates.

Diese neue Art der Einkommensumverteilung entspricht dem Grundsatz, dass die Wertschöpfung
keinem Selbstzweck mehr folgt, der zu seiner Entfaltung den Konsumenten missbrauchen und
manipulieren muss(3). Stattdessen soll die Wertschöpfung nunmehr demselben Konsumenten wirklich
zu Diensten stehen und seine Bedürfnisse befriedigen.

Das Grundeinkommen sorgt schließlich dafür, dass Angebot und Nachfrage insgesamt im
Gleichgewicht bleiben. Es besteht durchaus eine Verbindung zwischen Wertschöpfung und
Grundeinkommen. Zum Ausdruck kommt die besagte Verbindung insbesondere bei der Verhandlung
über die Höhe der Erwerbseinkommen und, davon abhängig, bei der Finanzierung des
Grundeinkommens.

Schließlich kann man davon ausgehen, dass auch die Höhe der Unternehmensgewinne und
Kapitalrenditen durch das Grundeinkommen de facto reguliert wird. Dazu vielleicht noch eine
prinzipielle Stellungnahme: Eine indirekte Regulierung durch Fakten oder das wirtschaftliche
Verhalten beeinflussende Maßnahmen (etwa indirekte Steuern oder zweckgebundene Subventionen)
ist jeder normativen Reglementierung deshalb vorzuziehen, weil letztere vielfach umgangen wird,
sofern Sie dem Eigeninteresse widerspricht. Hinzu kommt, dass der damit einhergehende
bürokratische Wildwuchs immer höhere Kosten verursacht.

Zum Abschluss:

Die gegenwärtige Lage birgt immer mehr sozialen Sprengstoff, vor allem in den ärmeren Regionen
Europas, die bislang von der Globalisierung kurzfristige Gewinne erzielen konnten.

Nach den bisherigen Erfahrungen wird sich das BGE leichter in Ländern durchsetzen, die den
konventionellen Sozialstaat nicht oder nur beschränkt kennen. Das hängt damit zusammen, dass der
überkommene Sozialstaat eine sozialpolitische sowie auch gewerkschaftliche Bürokratie mit sich
trägt, deren Konservatismus der politischen und gesellschaftlichen Akzeptanz des BGE vielfach im
Wege steht. Daraus erfolgt, dass eine koordinierte Strategie für das BGE im europäischen Rahmen
möglicherweise den Vorteil mit sich bringt, dem Konzept offener gegenüberstehende, weil bislang
unterprivilegierte Länder und Bevölkerungen zu überzeugen (so in Osteuropa und Süd-
Südwesteuropa) und von daher insgesamt mehr politische Durchsetzungskraft zu gewinnen.

Dasselbe gilt im Übrigen auch weltweit, doch das wäre eine andere Debatte.

Bernard Kündig


Fußnoten:

(1) Das Ende der Arbeitsteilung: Rationalisierung in der industriellen Produktion. Bestandsaufnahme,
Trendbestimmung. Horst Kern; Michael Schumann, Göttingen 1984.

(2) Wirtschaftstheoretisch wäre das dann zurück zu Adam Smith, nur umgekehrt...

(3) In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass der in anthroposophischen Kreisen geformte Begriff
der Fremdversorgung leicht in die Irre führen kann. Im bestehenden Wirtschaftssystem ist die
Fremdversorgung mit Leistungen das Mittel und die Eigenversorgung mit Einkommen der Zweck. Mann kann
sogar behaupten, dass in der heutigen Gesellschaft die Motivierung der Selbstversorgung so stark ist wie noch
nie. Und schließlich wird kein Anthroposoph der These widersprechen, dass Motivierung und Geist für die
Dynamik jeder Wirtschaftsform am ehesten bestimmend wirkt. Daraus erfolgt, dass das Prinzip der
Fremdversorgung nicht ohne weiteres als Begründung für eine wirtschafts-oder steuerpolitische Reform
herangezogen werden, sondern allerhöchstens als deren gewünschtes Resultat gelten kann.


(Vortrag in Herzogenrath, Samstag den 16. Mai 2009)

Preiserhöhung 2009


25.05.2009 14:11 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Sehr geehrter Kunde,

Sie gehören zu unseren langjährigen Kunden, zu den zufriedenen Endverbrauchern oder Handwerkern, die seit Jahren mit unseren Produkten arbeiten und unsere Produkte weiterempfehlen. Als Handwerker haben sie nach Jahren von ihren Kunden erfahren, dass unsere Produkte nicht nur gut zu verarbeiten sind sondern, dass die Nachpflege und Nacharbeit positiv bewertet wird. Sie wissen selbst, dass z.B. die Renovierung eines abblätternden Kunstharzlackes oder eines zu überstreichenden Wasserlackes problematisch ist. Abblätternde Lacke oder Lasuren müssen aufwendig abgeschliffen oder abgebeizt werden. Wasserlacke lassen sich schwierig nachstreichen, weil sich die neue Schicht nicht mit der alten verbindet.

Unsere Leinöllacke oder –Lasuren blättern nie ab sondern wittern im Laufe der Jahre langsam ab und können nach einfacher Säuberung von Umweltverschmutzungen ohne Zwischenschliff einfach überstrichen werden. Sie schätzen diese Vorteile unserer Produkte sehr, und schätzen ebenso, dass wir unsere Produkte ständig weiter entwickeln und auch die Pflegeverfahren einfacher und efektiv machen. So ist es gerade die einfache Pflege der Fußböden und Treppen mit unserem Fußboden-Hartharzöl, die dieses Produkt so attraktiv und erfolgreich gemacht hat. Das System der Nachpflege mit unserer stark nachfettenden Pflanzenseife und dem Pflegeöl, das auch als Möbelpflege für alle Holzflächen im Haus genutzt wird, schätzen die Anwender immer mehr und ziehen es den stark beworbenen Produkten unserer Mitbewerber vor trotz des in einigen Fällen niedrigeren Preises.

Jetzt noch etwas zu meiner Person. Ich werde mit den Sehestedter Naturfarben persönlich identifiziert. Trotz meiner 72 Jahre mache ich noch alles selbst unterstützt von meiner Frau und meinem Sohn. Ich suche einen Nachfolger. Mein Sohn studiert noch 2 bis 3 Jahre, aber meine Frau und ich sehnen unseren Lebensabend herbei. Wenn jetzt ein Nachfolgekandidat mit den Bilanzen der letzten Jahre zu den Banken geht, um eine Finanzierung der Kaufsumme zu besprechen, wird er stets abgewiesen mit dem Argument, dass die Bilanzen dem von mir geforderten Kaufpreis nicht entsprechen. Mit anderen Worten, ich habe in den letzten zwei Jahren meine Produkte zu einem zu geringen Kaufpreis abgegeben, zu wenig verdient. Tatsächlich war mir die Zufriedenheit meiner Kunden am wichtigsten.
Ich habe mich daher jetzt entschlossen das Preisniveau meiner Produkte zum 1.Juli 2009 um 10% zu erhöhen. Nach der Abschätzung des vorher gesagten werden Sie hoffentlich zustimmen, und das mit meiner Zusage, dass die Sehestedter Naturfarben weiter bestehen werden und sie auch weiterhin mit meinen Produkten zufrieden ihre Arbeiten abliefern können.
Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Kritik auf meiner Internetseite http://www.sehestedter-naturfarben.de im Gästebuch veröffentlichen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Adolf Riedl
Sehestedter Naturfarben

Moderne Filter verkeimen nicht


26.06.2008 11:32 Uhr, geschrieben von Carbonit

Wasserprobleme oft durch Hausleitungen
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen,dass Trinkwassergen
belegen, dass Trinkwasser in
Deutschland durch Schadstoffbelastungen
immer mehr an Reinheit
verliert. „Die strengen Grenzwerte
der Trinkwasserverordnung werden
nahezu überall eingehalten“,
sagt Rainer Berg von der Vereinigung
Deutscher Gewässerschutz
e.V. Expertenweisen jedoch darauf
hin, dass es für viele Schadstoffe
noch gar keine Grenzwerte gibt.
Klaus Diehel, Inhaber eines Fachgeschäftes
für Filtersysteme in
Chemnitz: „Ein heikles Thema sind
Medikamentenrückstände und polare
Pestizide. Niemand kann begründet
festlegen, welche Mengen
davon zu einer Gesundheitsgefährdung
führen können.“ Er ist überzeugt,
dass in keiner Küche ein
guter Trinkwasserfilter fehlen sollte.
„Wir empfehlen das vor allem
Haushalten mit Kindern oderMenschen
mit Allergien.“
Probleme
in Hausleitungen
Auf dem langen Weg zum Endverbraucher
unterliegt Wasser verschiedenen
chemischen und physikalischen
Einflüssen und kann mit
zahlreichen Mikroorganismen angereichert
werden. Auch Berg
kennt diese Problematik: „Qualitätsprobleme
können vor allemvon
der Hausinstallation verursacht
werden, z.B. wenn das Leitungsnetz
aus ungeeigneten Materialien
besteht, die zu einer Belastung des
Trinkwassers führen.“
Frank Schiller vom Umweltbundesamt
hält den Einsatz von Filtern
allerdings für unhygienisch: „Werden
die Filterkartuschen nicht regelmäßig
ausgetauscht, vermehren
sich die Bakterien rasant.“
Sicherheit
durch moderne Filter
Auch wenn diese Hinweisemeist
nur auf sogenannte Kannenfilter
zutreffen, werden Verbraucher immer
wieder vor Wasserfiltern gewarnt.
Selbst bei akuten Belastungen
des Trinkwassers empfehlen
offizielle Stellen meist nur,Wasser
abzukochen oder ablaufen zu lassen.
Doch in der Filterbranche ist
die Technik nicht stehen geblieben.
„Unsere Produkte können nicht
verkeimen, weil die Poren so fein
sind, dass Bakterien das Filterelement
über den Zeitraum des Filterwechsels
von sechs Monaten nicht
durchwachsen“, so Dr. Peter Westerbarkey
vom Filterhersteller
Carbonit. „Ein Durchbrechen von
bereits herausgefilterten Schadstoffen
können wir auch ausschließen,
da sich der Filter langsam verschließt,
wenn er verschmutzt ist.“
Zudem seien die Fachhändler dazu
angehalten, stets auf den notwendigen
Filterwechsel bei den Kunden
zu achten. akz
Moderne Filter verkeimen nicht
Wasserprobleme

Haut-Peelings mit Salz herstellen


29.11.2007 13:58 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Wissen Sie eigentlich...

... dass man mit Salz ganz einfach, aber wirksam
Haut-Peelings herstellen kann?

Vor allem im Sommer, wenn "Frau" in Sandalen oder Sabots viel Fuß zeigt, wird Hornhaut als besonders störend und unschön empfunden. Aber ausgerechnet dann werden die Füße - barfuß, mit oder ohne Schuh - ganz besonders beansprucht, was die Bildung von Hornhaut noch fördert.
Abhilfe schaffen hier Hautpeelings, deren Zutaten in nahezu jedem Haushalt in der Küche vorhanden sind: Salz und etwas Olivenöl.

So wird es gemacht:
Grobes Salz (Siedesalz) mit etwas Olivenöl zu einem zähen Brei anrühren, der sich gut auftragen lässt. Wer kein grobes Salz hat, kann auch normales, feines Kochsalz nehmen. Der Peeling-Effekt ist dann nicht ganz so stark.
Mit der Salz-Öl-Masse die Haut einreiben und gut massieren bis rubbeln. Die Durchblutung wird angeregt und abgestorbene Hautschüppchen und Hornhaut werden entfernt. Durch das Öl wird die Haut außerdem gepflegt. Peeling-Reste einfach abspülen.

Tipp 1: Wer seiner Haut etwas besonders Gutes tun will, kann anstelle von Olivenöl auch Mandelöl, Aprikosenkernöl auch unser angebotenes Walnußöl verwenden. Das duftet nicht nur besonders angenehm, sondern macht die Haut auch noch zarter.
Tipp 2: Statt Olivenöl kann auch Milch oder Sahne verwendet werden, je nach persönlichen Vorlieben.

Eine Zudecke auch für die warme Jahreszeit


14.11.2007 13:21 Uhr, geschrieben von Adolf Riedl

Duodecke aus edlem Kamelflaumhaar von Lonsberg Naturbettwaren
Bezug aus Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau
Diese LONSBERG Duo-Decke ist eine edle Zudecke gefüllt mit reinem Kamelflaumhaar.

Zudecken aus der Naturfaser Kamelhaar haben hervorragende Eigenschaften:

Sie sind leicht, besonders feuchtigkeitsregulierend, anschmiegsam und weich, sehr gut klimatisierend, luftdurchlässig und selbstreinigend.
Kamelhaar ist das ideale Material für Ganzjahresdecken.  uploads/kamelhaardecke.jpg

Produktinfomation Kamelhaar:
Die genügsamen Tiere, die tagelange Gewaltmärsche ohne Wasser und Nahrung überleben, und tägliche Temperaturschwankungen von plus 40 bis minus 50 Grad aushalten müssen, sind mit einer natürlichen Klimaanlage ausgestattet: ihr Fell kühlt oder wärmt, je nach Bedarf, und sorgt für eine gleichbleibende körpergerechte Temperatur.

Jedes Frühjahr wirft das Kamel sein Fell ab. uploads/kamel.jpg Das Haar der domestizierten Tiere wird gesammelt und das wertvolle Flaumhaar von den groben, äußeren Haaren getrennt.
Kamelflaumhaar ist wärmer und weicher (anschmiegsamer) als Schafwolle und es nimmt mehr Feuchtigkeit auf. Durch seine temperaturausgleichende Wirkung ist es das ideale Material für Ganzjahresdecken, da es stets für eine gleichbleibende körpergerechte Temperatur sorgt.

Viele Menschen schwören zudem auf die schlaffördernde Wirkung von Kamelhaar.
Was bedeutet Duo-Decke?

Der Begriff Duo Decke besagt, diese Decke ist aus zwei einzelnen Steppflächen an den Rändern mit einem elastischen Einfassband zusammengefasst und fest vernäht.
Diese Kombination bewirkt im Gebrauch eine gesteigerte Isolierung des Schläfers zur Raumluft, ohne den Feuchtigkeitstransport zu beeinträchtigen.

Der Bezug der Kamelflaumhaardecke ist aus Baumwollsatin aus kontrolliert biologischem Anbau mit Karosteppung, die sich besonders gut den Konturen des Schläfers anpasst.
Das Füllgewicht beträgt 600 gr. pro qm

Zusammengefasst hat diese Decke folgende Eigenschaften:

* sie wärmt im Winter und wirkt kühlend im Sommer
* hervorragender Feuchtigkeitstransport und Luftaustausch
* besonders anschmiegsam und dabei relativ leicht
* anti-rheumatische Wirkung
* 100 % Kamelflaumhaar ohne Wollbeimischung
* Bezug aus kontrolliert biologisch angebauten Baumwollsatin

Übrigends: Billigangebote enthalten meist billiges Dromedarhaar, das zu grob für Decken ist und vorwiegend zur Teppichherstellung verwendet wird. Diese Decken weisen die o.g. Eigenschaften meist nicht auf.
Für die kalte Jahreszeit hier unser Angebot:
Lonsberg Duodecke Kamelflaumhaar:
Standardgröße 135 x 200 cm - Füllgewicht 1600 Gramm
Aktionspreis: 318 Euro


Lonsberg Duodecke Kamelflaumhaar
Komfortgrösse 155 x 220 cm - Füllgewicht 2000 Gramm
Aktionspreis: 413 Euro

Wir liefern die Kamelhaardecke frachtfrei an Ihre Adresse

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